Die letzten Tage war ich schwer busy mit Wohnungssuche und Uni-Registrierung. Man glaubt gar nicht, worum man sich alles kümmern muss, wenn man erstmal im Ausland ist.... ;) wünsche allen viel Spaß, die in den nächsten Tagen rüberkommen :P
Aber wenigstens hab ich dabei auch schon einen ersten Eindruck von der City bekommen. Der Anblick ist der Wahnsinn.
(* Bild links: Skyline vom East Campus)
Sonntag morgen ging es direkt mit Carl auf Wohnungssuche. Da er eine Immobilienlizenz besitzt, hatte er die Möglichkeit uns ohne Anwesenheit der Vermieter bzw. Besitzer ein paar Appartments zu zeigen. Insgesammt durften wir 6 Immobilien bewundern.
Wohnungssuche in Chicago ist nicht so ganz einfach. Wir ich vor Ort erfahren musste, war das Gebiet um die Uni herum früher "projectland" - d.h. die Wohnungen wurden an Kriminelle, Arbeitslose etc. vergeben, so dass sehr schnell ein Ghetto entstand.... Die erste Wohnung die ich zu Gesicht bekam, war auch direkt sehr "nice"... schiefer Plastikboden, braune Waschbecken, und Warnschilder vor Ratten in der Nachbarschaft. Andere Objekte glänzten mit unmittelbarer Lage unter Bahnschienen, zerbrochenen Fenstern, einsturzgefährdeter Veranda und einladenden Schildern wie z.B. "We call Police".
Im krassen Gegenteil dazu präsentierte sich ein Loft im Neubaugebiet (10min zu Fuss zur Uni), dass sowohl mich als auch Philip von Beginn an begeisterte. 5. Etage mit Balkon und Blick auf die Skyline. Moderne Küche inkl. Spülmachiene, Mikrowelle, Waschmachiene und Trockner, 2 große Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, viel Stauraum und ein Fitness-Center und Security im Erdgeschoss... und das ganze für einen anständigen Preis. Leider hat der Landlord, der sich zur Zeit in San Diego aufhält wohl Vorurteile gegenüber Studenten.
Besser lief es dann am Montag in der Uni. In Begleitung von "Mama" Steph sind wir mit der Blue Line in die Stadt gefahren (ca. 1 Stunde Fahrtzeit, sehr laut, sehr ruckelig - da die Schienen seit 20 Jahren nicht mehr erneuert wurden). Der Campus ist sehr groß, wobei wir jetzt nur auf einem der 3 Teile waren. Gemäß meinen architektonischen Fachkenntnissen handelte sich bei den Gebäuden eindeutig um 60s Bauweise - eher nicht so schön. Dafür gibts viel Grün und Sitzgbänke etc.
Vor Ort durfte ich dann endlich die Frau treffen, mit der ich seit Monaten im email-Kontakt stehe: Angela Maloney vom International Office. Sie war ein wenig verpeilt... auf die Frage nach meinen Studienfächern antwortete ich "law" - Maloney: "like folklore" - ich "no like International Law"... Nett wie sie war, hat sie ihren deutschen Schützlingen auch gleich mal erklärt wie man eine Karte liest, oder wie man in den USA telefoniert. Die Kurse kann ich leider erst in der kommenden Woche mit einem Advisor absprechen.
Dannach gings dann erstmal Downtown: Neben den beeindruckenden Wolkenkratzern, gings auch zum Buckingham Fountain, zur Bean, zum Water Tower und selbstverständich Abercrombie & Fitch. Hier ein paar Impressionen:
Chicago ist übrigens das beste Beispiel dafür, dass die USA nicht nur Burger zu bieten hat. Abends waren wir noch in einer spanischen Tappas Bar, die auch sehr gute Sangria zu bieten hatte. Bloß die Patatas Bravas waren so spicy, dass selbst meine hispanic Gastgeber sie nicht essen konnten...
Ach ja... und nun noch ein Suchbild für alle Nappies: Wer erkennt dieses Gebäude???
*Lösung: Marina City*
Heute waren Phil und ich erstmal auf uns allein gestellt. Wir mussten zu einem Marklerbüro finden, von wo aus uns ein Angestellter zu diversen Appartments fahren sollte - in den USA zahlt immer der Besitzer für die Vermittlung seines Gebäudes. Sehr praktisch, wenn man selber kein Auto hat - in einer Stadt wie Chicago wäre es sonst auch fast unmöglich an einem Tag mehr als 3 Gebäude zu besichtigen...
Leider stellten sich die Objekte allesamt als ungeeignet heraus. Um meine Ausführungen ein wenig abzukürzen: Ghetto, Ghetto, Ghetto! Wenn auf den Stufen zu den Appartments Obdachlose rumlungern, die Straßen wegen Wasseransammlungen unpassierbar sind und 80% der Gebäude einer Straße leerstehen und das Naherholungsgebiet eine verlassene Industrieanlage ist, dann ist davon auszugehen, dass man als weiße Mitteleuropäerin keine lange Lebenserwartung hat ;)
Und nun hoffe, ich dass wir gleich zu Blockbuster fahren um Disturbia auszuleihen (der in Deutschland seit März angekündigt wird, aber noch nicht gelaufen ist und hier praktischerweise schon auf DVD erhältlich ist)
2 Kommentare:
Na das klingt ja schon recht spannend!^^
Dann hoff ich dass ihr bald ne schöne Bleibe findet...:-)
Gruß^^
Pet friends, when I take not asked on require anyone to help, but soul is such a ferocious act, that
suffer with to apply to in the course of help. I'm in a selfsame grave locale, petition Your friends, avoid
they can, how much can. I will be deeply grateful to You.
Perfect Money U 1557851 E 1512655 correspondence: alexxx767@gmail.com
PayPal : alexxx767@gmail.com
Kommentar veröffentlichen